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intuition


Wer spricht da?
von Denise Peikert | FAS

Wenn es schwierig wird, schwören manche auf ihre Intuition. Die werde einem schon zeigen, was jetzt zu tun ist, heißt es dann. Aber, so fragt Denise Peikert: Gibt es sie wirklich, diese innere Stimme? Und wenn ja, wie hört man sie nur raus aus den ganzen Grübeleien im Kopf?

Zum Beispiel so ein Tag am See. Diese Tage kommen ja bald wieder. Es wird langsam Frühling und dann Sommer. Man liegt also so da und denkt nach, über die anderen natürlich. Was etwa die Hängematten-Leute (so ungebunden!) von den Mallorca-Handtuch-Leuten (Prolls!) unterscheidet und von denen auf den Decken mit Alufolie drunter (fast immer Familien, ansonsten: auf jeden Fall Spießer!). Und man selbst, auf einem dieser Luftsofas, wie sie zuletzt öfter an die Binnenseen geschleppt worden sind – wie fügt man sich so ein ins soziale Ufer-Gefüge? Und was bedeutet das wohl fürs Selbstbild? Auf Stirnhöhe steuert unkoordiniert eine Wespe heran und stört den Gedankengang. Wildes Wedeln, und danach, es fällt gar nicht weiter auf, ist der Faden gerissen. Eigentlich wolltest du dieses Buch lesen, aber wahrscheinlich kramst du nur gleich wieder dein Handy raus, meint ein gehässiger Teil von einem selbst. Weil darüber erst nachgedacht werden muss, vergeht ein Mini-Moment, bis die nächste Stimme zugeordnet ist: „Willst du Pflaumen?“ Das kam von nebenan, von außerhalb des eigenen Kopfes, und der Gedanke dazu ist: Pommes wären gut. Gut wäre auch, wenn der Gehässige dazu ausnahmsweise mal schweigen würde. Man kommt ja gar nicht zum Nachdenken hier!

Ist es das, was sie alle meinen, dieses Geplapper der eigenen Gedanken, wenn sie davon reden, man solle auf seine innere Stimme hören?

Fast jeder kennt das Gefühl, etwas sehr genau zu wissen, ohne zu wissen, woher. Von einer Eingebung sprechen manche, von Intuition, dem Bauchgefühl oder, wer es hemdsärmeliger mag: „Ich hab’s im Urin.“ Leider haben wir nur selten „etwas im Urin“, wenn wir es gerade sehr dringend brauchen – die Lösung für ein kompliziertes Problem zum Beispiel findet sich da bedauerlicherweise so gut wie nie. Sowieso und ganz sicher nicht, ätzen da die Rationalisten, für die schon das Konzept „innere Stimme“ großer Hokuspokus ist und denen bei dem Begriff, wenn überhaupt, nur ein innerer Dialog von so geringer Schöpfungshöhe einfällt wie der eingangs beschriebene. Menschen mit einem größeren Hang zur Spiritualität dagegen meinen, wir hätten nur verlernt, genau hinzuhören.

Gerade scheint das Hinhören wieder in zu sein, auf Meditationskissen etwa, in Coaching-Seminaren und während Yoga-Retreats. Und auch jetzt in der Fastenzeit. Bringt es also wirklich was? Und wie lässt sie sich heraushören, die innere Stimme, aus dem Gewühl von Angst, Genervtheit, Euphorie, Tagträumerei und dann noch dem, was die anderen so sagen?

Regina Morgenstrahl ist Psychologin in Linz und diesseits des Atlantiks eine der wenigen, die sich wissenschaftlich mit der Intuition beschäftigt hat. In ihren Seminaren übt sie mit Menschen, was es braucht, um auf die eigene innere Stimme zu hören. Manchmal, sagt Morgenstrahl, seien die Leute verwundert, wie sie jahrelang erfolglos auf einem Problem herumkauen konnten, das in den Seminaren innerhalb von 20 Minuten gelöst werde. „Intuition ist eine geistige Fähigkeit des Menschen, eine ganz natürliche, jeder kommt damit auf die Welt“, sagt Morgenstrahl.

Nur sei der Zugang dazu in unserer durchrationalisierten Welt oft blockiert: „Die Naturwissenschaft hat die ,geistige Fähigkeit‘ des Menschen auf den Intellekt reduziert.“ Dabei könne gerade die Intuition in festgefahrenen Situationen helfen, eine Lösung zu finden. Allerdings erfordere es Mut, auf ein intuitives Gefühl zu hören: „Die Intuition gibt uns Gewissheit, keine Sicherheit“, sagt Morgenstrahl. „Wenn wir eine intuitiv gefällte Entscheidung umsetzen, wissen wir bis zum Schluss nicht, wie das ausgeht.“

Der Gedanke klingt verlockend: Alles Nachgrübeln über Probleme ist nur ein überflüssiges Abmühen, weil man für die wahre Lösung einfach auf den einen goldenen Moment der Eingebung warten muss. Aber ist das so? Ist Intuition „das schlagartige Erfassen des ganzen Erkenntnisgegenstandes“, wie Platon es vor Ewigkeiten definiert hat? Spricht daraus nicht eine allzu überhöhte Hoffnung, die Intuition könne uns aus den Überforderungen des Alltags befreien?

Die Sache wird etwas klarer, wenn die Fragen kleiner werden. Intuition ist keine übernatürliche Fähigkeit, sondern speist sich oft aus der Erfahrung. Man kann das bei allen Dingen beobachten, die Menschen sehr häufig tun. Wer etwa Tennis spielt, der ahnt irgendwann, wohin ein Ball fliegen wird und mit welcher Härte, welchem Schlag er am besten zu parieren ist, und zwar ohne dass er oder sie darüber lange nachsinnen muss. Nach diesem Prinzip macht die Intuition bei den Zehntausenden Alltagsentscheidungen, die wir täglich einfach so treffen, lautlos ihren Job, manchmal in Kombination mit Instinkten, Emotionen und Stimmungen.

So weit, so unmagisch. Die Fragen, bei denen wir uns intuitive Eingebungen herbeiwünschen, sind aber vom Format wie: Soll ich meinen Job kündigen / Kinder bekommen / meinen Partner verlassen? Immer genau dann also, wenn wir gerade nicht auf Erfahrungen zurückgreifen können, sondern das Gegenteil brauchen: einen ganz neuen Gedanken.

Wollen wir in solchen Situationen absichtsvoll zu unserer inneren Stimme vordringen, scheint dieser Prozess von der Mühsal des Denkens nicht allzu weit entfernt zu sein. Als eine „Fokussierung von Gedanken“ bezeichnet ein Münchner Psychotherapeut, über den noch zu sprechen sein wird, diese besondere Form der Intuition. „Eine höhere Art des Denkens“, so nennt es die Psychologin und Seminarleiterin Morgenstrahl. Und wenn man ihr zuhört, reicht kein entspanntes Abwarten, kein bloßes Hoffen auf eine Eingebung, um zur eigenen Intuition vorzudringen. Es ist vielmehr von einer Kompliziertheit, durch die sich fast alles auszeichnet, was mühelos aussieht: Wenn man es allzu ehrgeizig versucht, wird es wahrscheinlich nicht gelingen.

Dazu, wie es gelingt, gibt es, so klingt das bei Morgenstrahl, eine Kombination aus einer komplizierten und einer überraschend einfachen Technik. Kompliziert hört sich das an, was die Psychologin dazu zu sagen hat, welcher Voraussetzungen es bedarf, sich selbst in einen intuitionsfreundlichen Zustand zu versetzen. Man müsse, sagt Morgenstrahl, Klarheit und Ruhe auf drei Ebenen schaffen: im Denken, in den Gefühlen und beim Willen. Dem Verstand müsse man erklären, dass er jetzt mal kurz nichts zu melden habe, dass man später auf ihn zurückkomme. Persönliche Gefühle müsse man herausfiltern und abstellen – Dinge wie Angst oder Euphorie seien oft leichter zu spüren als die Intuition und überlagerten diese. Und drittens müsse der Wille gebändigt werden, denn bei allzu viel Strebsamkeit ziehe sich die Intuition in den nicht hörbaren Bereich zurück.

Wenn einem das erst einmal gelungen sei, dann könne der Prozess des intuitiven Denkens beginnen – am allerbesten, und das wirkt gegenüber der Gedanken-Gefühls-Willens-Akrobatik im ersten Schritt regelrecht simpel, mit einer Was-Frage. „Das funktioniert immer“, sagt Morgenstrahl: „Die Was-Frage ist eine offene Frage. Viele Menschen haben eine Aha-Erlebnis, wenn sie sich über eine solche Frage einem Problem nähern.“ Schlecht sei es dagegen, sein Denken mit einem „Warum?“ zu beginnen, denn da melde sich sofort der Verstand, ein „Warum“ kurbele Erklärungen an. Auch „Woher“ sei keine gute Gedankeneröffnung, denn damit befinde man sich schnell im Bereich der Erinnerung. Weiter sagt Morgenstrahl: „Die Intuition ist aber eine Intelligenz, die in der Gegenwart funktioniert.“

Wenn also Menschen zu ihr kommen, oft solche, die nach Lösungen für berufliche Sorgen suchen, schlägt Morgenstrahl ihnen folgende Fragen vor, um zur eigenen Intuition zu gelangen: Was ist meine Verantwortung? Was weiß ich über ein Projekt? Was lässt mich zweifeln, dass es gelingen könnte? Was schlummert an Potential in mir?

Wer das einmal ausprobiert, der wird schnell wieder vor dem Gedanken-am-See-Problem stehen: Zu jeder einzelnen dieser Fragen fällt einem, gern einander überlagernd, eine Menge ein, mischen sich viele verschiedene Stimmen. Wie gelingt es jetzt bloß, das alles auseinanderzuklamüsern, die innere Stimme herauszuhören? „Um die Unterscheidungsfähigkeit zu trainieren, braucht man den Verstand“, sagt Morgenstrahl. Es sei zwar wichtig, nicht sofort jeden in den Kopf schießenden Gedanken verstandesmäßig zu bewerten, weil sich dann niemals der neue, intuitive Gedanke durchsetzen könne. „Aber gerade weil intuitive Eingebungen individuell sind, bedarf es nach einer Weile des Nachdenkens einer Synthese-Arbeit zwischen Intuition und Verstand.“ Es sei nur wichtig, dass der Verstand die Intuition nicht abwerte, sondern seine Fähigkeiten dazu nutze, die innere Stimme herauszuhören.

An der Stelle hat Morgenstrahl, zum Aufatmen für alle, eine gute Nachricht: Die innere Stimme, sagt sie, habe klar abgrenzbare Eigenschaften. Sie sei die leiseste von allen, auffällig klar und prägnant, und sie überlasse einem selbst die Entscheidung, ihr zu folgen oder eben nicht. „Wenn man ein inneres Drängen spürt, dies oder jenes zu tun, ist das keinesfalls die Intuition“, sagt Morgenstrahl. Oft sei das Auftreten der inneren Stimme verbunden mit einem bestimmten Gefühl in der Herz- oder Bauchgegend. Dem Gefühl, es eben jetzt gerade einfach ganz genau zu wissen.

Morgenstrahl hat in den späten Achtzigern angefangen, sich mit der Intuition zu beschäftigen. Sie hat in Amerika bei Gail Ferguson gearbeitet und gelernt, einer bekannten Intuitionsforscherin. Und sie hat in der Südsee gesehen, wie es für die Menschen dort ganz selbstverständlich ist, die innere Stimme einzubeziehen. Als sie mit der Forschung zur Intuition anfing, so erzählt Morgenstrahl heute, bekam sie einen Drohbrief von mehreren österreichischen und deutschen Wissenschaftlern der Psychotherapie. „Wenn ich das studiere, hieß es, werde ich vom Lehrkörper ausgeschlossen“, sagt Morgenstrahl. „Sich mit Intuition zu beschäftigen war Scharlatanerie.“ Heute habe sich das zwar geändert – Morgenstrahls Wahrnehmung nach aber weniger in ihrer eigenen Disziplin, der Psychologie, sondern viel mehr in der Wirtschaft. „Die ersten Menschen, die zu mir gekommen sind und etwas über Intuition wissen wollten, waren Bauingenieure“, sagt Morgenstrahl. Deren Probleme seien besonders komplex, für ihre Lösung brauche man besonders häufig völlig neue Gedanken.

Christoph Seidl ist katholischer Pfarrer in Regensburg, und wenn er wandert, dann fällt ihm immer wieder auf, was eine der ärgerlichsten Eigenschaften der inneren Stimme ist: Sie sei so klar wie ein Wegweiser, aber schon wenn man um die nächste Ecke gebogen sei, frage man sich wieder: Ist das wirklich der richtige Weg? „Wenn wir uns gerade noch sicher gefühlt haben, sind wir beim nächstbesten Ratschlag der anderen wieder unsicher“, sagt Seidl.

Der Regensburger sagt auch, dass die Forscher schon recht haben könnten mit der Idee, dass an der Marginalisierung der Intuition nicht nur Aufklärung und Wissenschaft mitgearbeitet haben, sondern, etwas überraschend vielleicht, auch die Kirche, insbesondere die katholische. Für Seidl selbst, der vor allem Seelsorger ist für schwerkranke Menschen, ist die innere Stimme, die Intuition, ein enges Verbundensein mit Gott. „Vielen Bischöfen war das alles lange – und ist es manchmal heute noch – zu diffus: diese persönlichen Glaubenserfahrungen, alles Mystische. Für sie ist es einfacher, sich an ein Dogma zu halten“, sagt Seidl.

Peter Falkai ist zwar kein Kirchenmann, aber er beobachtet dasselbe Phänomen, nennt es nur anders: „Wir haben eine affektlose Welt“, sagt Falkai, der Direktor der Psychiatrischen Klinik ist an der Universitätsklinik in München und der Psychotherapeut, für den Intuition eine „Fokussierung der Gedanken“ ist. „Es ist Teil der Psychotherapie, den Menschen wieder ein Gefühl dafür zu geben, ihre Emotionen wahrzunehmen und sie in die Überlegungen mit einzubeziehen“, sagt er. Und manchmal, da muss Falkai den Patienten, die in seiner Praxis Hilfe suchen, auch erklären, dass sie nicht verrückt sind, wenn sie Stimmen hören. „Wenn ich definitiv Dinge höre – also Rufe, Schreie, Stimmen, Geräusche –, aber niemand ist da, dann ist das zwar keine innere Stimme mehr, sondern eine akustische Halluzination.“ Allerdings heiße das noch lange nicht, dass man eine Psychose oder Schizophrenie habe. Zwischen drei und zehn Prozent der Menschen, sagt Falkai, haben in ihrem Leben solche Halluzinationen, schizophren sei aber nur etwa ein Prozent.

Stimmen hören im halluzinatorischen Sinne könne durch Drogen ausgelöst werden, durch einen Unfall, durch einen kleinen Infarkt. Wenn Zellen in der Hörrinde des Gehirns sich nicht richtig miteinander verbinden, könne es etwa sein, dass man nach innen höre, dass Gedanken als Halluzinationen laut würden. Nur, wenn einen das stark einschränke, müsse man das behandeln lassen, sagt Falkai. „Es gibt aber auch Menschen, die sogar mit dieser Art inneren Stimmen gut umgehen lernen.“

Und es gibt einen Mann, der sich lange vor der Intuitionsforschung mit sehr komplexen Problemen beschäftigt hat und der schon damals der Ansicht war, dass der Intuition beim Nachdenken zu wenig Raum gegeben werde. Albert Einstein heißt der Mann, und überliefert ist von ihm folgendes Zitat:
„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“ 
Vielleicht ist es an der Zeit, diese Relation zurechtzurücken.



© FAS - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, S. 15 - Leib & Seele


ich habe auch hier im blog schon oft von meiner intuition geschrieben - wenigstens von dem, was ich dafür halte - und die ich immer gern mein inneres "navi" nenne, das mir den weg weist, mir orientierung gibt: es ist das "ding", mit dem ich in innerer kommunikation stehe, im dialog sozusagen - die stimme oder die gewissheit, die mir antwortet und mit mir im zwiegespräch ist ...

ich staune immer, dass es anscheinend solch langer abhandlungen wie hier in der f.a.s. bedarf, um davon zu berichten und diese innere stimme aufzuzeigen...


früher dachte ich, dass doch jeder mensch so "mit sich ins reine kommt" - bis ich dann allmählich lernte, dass da jeder mensch völlig anders tickt - und manche diese innere stimme wohl noch nie wahrghenommen haben - von meiner inneren stimme auf andere innere stimmen jedenfalls zu schließen haut oft nicht hin ...

es ist schwer, mit worten und begriffen die eigene intuition außenstehenden zu beschreiben und gar nahezubringen: da ist nicht etwa "ein kleiner mann im ohr", der auf fragen in artikulierten sätzen antwortet - wenigstens nicht in mir - da ist keine "halluzinatorische stimme", die mir etwas zuraunt... - das ist eher, wie oben beschrieben: ein plötzlich aufkommendes stereo-gefühl in brust und magen - "im herzen" und als "bauchgefühl", was mir "sagt"- das und das liegt jetzt an - "mach et" ...

das ist - ich habe das hier schon beschrieben - wenn ich hier für meine blogs schreibe, wenn ich dichte oder "ver-dichte", wenn ich beispiele suche oder nach begriffen sinniere, wenn ich meine "kunstwerke" und illustrationen zusammenpuzzle ... - ich muss immer "anfangen" - und dann geht es weiter - immer weiter: ganz nach meinem sinnspruch: "der weg dorthin - ist der weg dadurch" ...

ich kann gut hier oben im artikel dem katholischen pfarrer christoph seidl folgen, der meint: die innere stimme, die intuition, sei ein enges verbundensein mit gott - und ich meine sogar, das ist die "seele", die mich vom ersten tag an führt und begleitet - und vielleicht bis in den tod und darüber hinaus - um dann mit anderer stimme, mit neuer dynamik - ganz neu - und ohne persönliche erinnerung ans jetzt und hier - aber immer im ahnen - das da schon was war und wieder sein wird - immer als diffuse wispernd wissende persönliche glaubenserfahrung - oft auch im "mystischen" ...

mit den dogmen der kirche hat das alles nicht allzuviel zu tun - da kann nichts festgeschrieben werden - das innere "navi" zeigt mir meinen weg, immer wieder neu ...